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In Arbeitsstellen an Bundesautobahnen werden die Menschen, die in der Arbeitsstelle arbeiten müssen, mit Gefahrensituationen konfrontiert, bei denen Fehler schnell zur tödlichen Gefahr werden können. Auch die Verkehrsteilnehmer sind durch die Einrichtung der Arbeitsstelle, stärker gefährdet als bei anderen Straßen.
Sind im innerörtlichen Bereich i.d.R. „nur“ Blechschäden die Folge eines Fehlverhaltens, geht es auf Bundesautobahnen nicht selten um Leib und Leben. Verstöße gegen Vorschriften können zudem für jeden einzelnen an der Baustelle Beteiligten, erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Die Bundesrepublik Deutschland verfügt über ein Straßennetz für den überörtlichen Verkehr von über 231.000 km Länge. Davon entfallen zurzeit rund 12.000 km auf die Bundesautobahnen. Obwohl dieses Netz nur einen Längenanteil von rund 5 Prozent am gesamten überörtlichen Straßennetz hat, werden darüber fast ein Drittel der gesamten Fahrleistungen der Kraftfahrzeuge abgewickelt.
Dieser Umstand führt zwangsläufig dazu, dass die Belange zwischen Bauabwicklung und Verkehrssicherung nur mit umfangreichem Aufwand und ausgefeilten Verkehrssicherungskonzepten in Einklang zu bringen sind.
Wegen des wachsenden Verkehrsaufkommens wird es zudem immer schwieriger, Baustellen verkehrsverträglich zu planen, einzurichten und zu unterhalten. Von allen Beteiligten werden neue Impulse und auch Innovationen nötig sein, um die Sicherheit an Arbeitsstellen aufrechtzuerhalten und auch weiterhin zu verbessern.
Dadurch, dass auf Bundesautobahnen im Gegensatz zu allen anderen Straßen ohne allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung gefahren werden darf, werden die Gefährdungen durch zu spätes und scharfes Bremsen im Vorfeld von Baustellen sehr hoch. Zudem wird der Verkehrsteilnehmer häufig durch die Baustellensituation überfordert.
Kommen dann noch Umstände wie
- hohe Verkehrsdichte,
- zu geringer Sicherheitsabstand
- schlecht vorbereitete oder falsch konzipierte Verkehrssicherungen,
- Ablenkung des Autofahrers vom Geschehen in der Baustelle und
- Stau, bedingt durch eine schlechte Planung oder Ausführung hinzu,
wird das Unfallrisiko so hoch, dass es vor dem Baustellenbereich (bei Stau) oder in der Behelfsverkehrsführung (Überforderung, Fehlverhalten) überdurchschnittlich oft zu Unfällen kommt.
Die Sicherungen von Arbeitsstellen an Bundesautobahnen stellen sowohl für die Auftraggeberseite in der Planung von Arbeitsstellen, als auch für die ausführenden Verkehrssicherungsfirmen eine ganz besondere Herausforderung dar. Speziell der Verantwortliche für die Verkehrssicherung nach RSA, als auch die für die Ausschreibung und den Vollzug von Bauarbeiten zuständigen Beschäftigten, benötigen eine besonders hohe fachliche Qualifikation. Fehler, sei es in der Bauvorbereitung oder in der späteren Umsetzung, können nur durch aufwendige und kostspielige Ersatzmaßnahmen behoben werden.
Es ist viel Erfahrung und ein umfassendes Wissen aller Rahmenvorgaben erforderlich, um die den Umständen entsprechend angepassten, technisch und rechtlich richtigen, Entscheidungen treffen zu können.
Aus diesem Grunde, sollten alle Personen, die in die Verkehrssicherung an Bundesautobahnen eingebunden sind, die Schulung nutzen, um der besonderen Verantwortung bei Arbeitsstellen an Bundesautobahnen gerecht werden zu können.
Lassen Sie sich von einem anerkannten Spezialisten dieses erforderliche Fachwissen vermitteln.
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