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Straßenbautechnik Drucken
Besonderheiten der Straßenbautechnik
im kommunalen Bereich




Durch die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) werden zahlreiche wichtige Regelwerke für den Straßenbau erarbeitet. Diese beziehen sich meistens auf die Verhältnisse im übergeordneten Straßennetz. Im kommunalen Straßenbau müssen jedoch viele Besonderheiten aufgrund der beengten Verhältnisse und engen Bauzeiten berücksichtigt werden und nicht immer können die Grundsätze des übergeordneten Straßennetzes übernommen werden.


Daher werden in dem Seminar die Besonderheiten im kommunalen Straßenbau beleuchtet. Nach einem kurzen Überblick der wichtigsten straßenbautechnischen Regelwerke wird das Wiederherstellen von Straßenbefestigungen nach Aufbrüchen durch Versorgungsträger thematisiert. Es werden wichtige Informationen zur Qualitätssicherung und zur Vertragsabwicklung gegeben. In diesem Zusammenhang werden der Schichtenverbund und die Ausbildung von Nähten, Fugen und Randanschlüssen erläutert.


Durch die Umsetzung der europäischen Normen im deutschen Regelwerk hat die ZTV BEA-StB 09 eine zentrale Bedeutung für die Unterhalung von Straßen bekommen. Daher werden die Inhalte vorgestellt und die dort neu enthaltene Bauweise DSH-V erklärt.


Die Sicherstellung einer guten Qualität bei der Bauausführung fängt schon bei der Ausschreibung an. Hierbei sind wichtige Regeln zu beachten, um zu verhindern, dass bereits mit Vertragsabschluss Gewähreistungsansprüche verloren gehen.

Die Modifizierung von Asphalt bzw. der Einsatz von viskositätsveränderten Bindemitteln wird seit einigen Jahren verstärkt angewendet. Hierbei wurde erkannt, dass man sowohl höhere Wärmestandfestigkeiten, als auch bessere Verarbeitungseigenschaften erzielen kann. Diese Vorteile können insbesondere im kommunalen Straßenbau helfen, die Qualität weiter zu verbessern.

Um einen optimalen Lerneffekt bei den Teilnehmern zu erzielen, werden Sie aktiv am Seminar beteiligt und es wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, Ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen.


Seminarleitung


Prof. Dr.-Ing. Hans-Hermann Weßelborg
, Professor an der Fachhochschule Münster (Fachbereich Bauingenieurwesen, Lehrgebiet Verkehrswegetechnik) und Dipl.-Ing. Frank Becker, Landesbetrieb Straßenbau NRW, haben langjährige Schulungserfahrung, hohe Sachkompetenz und durch ihre berufliche Tätigkeit ständigen Bezug zur alltäglichen Praxis. Dies sind optimale Voraussetzungen, um die Seminarteilnehmer fachlich kompetent und praxisnah zu betreuen.


Zielgruppe

  • Bauingenieure, Bauleiter und Baustellenführungskräfte
  • Verkehrsingenieure und Straßenmeister
  • Fachingenieure für Straßenbautechnik
  • Mitarbeiter von Tiefbauämtern, Straßenbauunternehmen und Straßenbauverwaltungen der Länder (Ländesämter für Straßenbau/Verkehr, Regierungspräsidien, Straßenbauämter, Autobahnämter, Baustoff- und Bodenprüfstellen, Straßen- und Autbahnmeistereien, Landesbetriebe Straßenbau und deren Niederlassungen) sowie
  • Mitarbeiter aus planenden und überwachenden Ingenieurbüros


Seminardauer

9.00 Uhr - 16.30 Uhr


Unterlagen:

Es werden ausführliche Unterlagen zur Verfügung gestellt.


Veranstaltungsinhalte

  • Übersicht der straßenbautechnischen Regelwerke
  • ZTV A-StB
  • Schichtenverbund, Nähte, Randanschlüsse und Fugen
  • Die neue ZTV BEA-StB
  • Erfahrungsaustausch
  • Qualitätssicherung bei der Ausschreibung
  • Qualitätsverbesserung von Asphalt mit viskositätsveränderten Bindemitteln
  • Tipps für den Umgang mit den Besonderheiten im kommunalen Bereich
  • Schlussdiskussion

Preis pro Teilnehmer

280,00 Euro
Bei Anmeldung bis 2 Monate vor Veranstaltungsbeginn
Frühbucherrabatt 255,00 Euro
(Preise zzgl. gesetzlicher MwSt.)